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Eyach-Praxis
Andreas Vosseler
Heilpraktiker für Psychotherapie

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Depressionen und depressive Verstimmungen

Etwa ein Drittel aller Menschen erleiden mindestens einmal in Ihrem Leben eine depressive Episode mit Krankheitswert. Ob eine Depression vorliegt oder nicht, ist diagnostisch eindeutig feststellbar. Leitsymptome sind gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit sowie Interesse- und Freudlosigkeit. Diese müssen, kombiniert mit anderen Symptomen und in fest definierter Anzahl, vorhanden sein, um von einer leichten, mittelschweren oder schweren Depression sprechen zu können.

Viele Depressionen bleiben unbehandelt und chronifizieren sich. Dabei gibt es heute wirksame Methoden, die aus der Depression führen können. Eine dieser Methoden, die allerdings nur in circa einem Drittel aller Fälle nachhaltig hilft, ist die Einnahme von Medikamenten. Viel erfolgreicher und nachhaltiger sind heutzutage psychotherapeutische Techniken, vor allem aus dem Gebiet der Verhaltenstherapie.

Doch Achtung: in vielen Fällen liegt gar keine Depression, sondern lediglich eine depressive Verstimmung vor. In diesen Fällen wird mit ähnlichen Methoden wie bei Depressionen gearbeitet, jedoch so frühzeitig eingegriffen, dass sich eine Depression erst gar nicht voll ausbilden kann. Bei einer depressiven Verstimmung werden weder Medikamente noch eine langwierige Psychotherapie benötigt. In vielen Fällen reicht eine Kurzzeittherapie, wie ich sie anbiete, vollkommen aus.

Ängste und Angststörungen

Die meisten Menschen denken, dass sie die einzigen sind, die von Ängsten geplagt sind, und machen sich dafür nicht selten sogar noch Vorwürfe. Dabei sind Angststörungen eine der häufigsten Krankheiten überhaupt. Sie können sich sehr spezifisch äußern in Form von Angst vor Dingen (z. B. Spinnen) oder Situationen (z. B. Fliegen, Aufzugfahren, Prüfungen). Sie können aber auch in einer dauerhaften, diffusen Nervosität, Ängstlichkeit oder in wiederholten Panikattacken äußern und Angstspiralen auslösen, in die der oder die Betroffene immer weiter hinein gezogen wird.

Je nach Art der Angst wird mit verschiedenen Methoden der Verhaltenstherapie gearbeitet deren Wirksamkeit nachweislich sehr hoch ist und mit der mit hoher Wahrscheinlichkeit in recht kurzer Zeit eine recht deutliche Besserung der Symptome erreicht werden kann.

Burn-out

Burn-out ist zwar keine "echte" Krankheit, dennoch leiden eine große und immer größer werdende Anzahl von Menschen daran. Burn-out trifft meist die Starken und nicht unbedingt die Schwachen. Oft arbeiten sie jahre- oder jahrzehntelang unermüdlich, zuverlässig und erfolgreich. Plötzlich brechen sie dann unter der jahrelangen Last zusammen.

Burn-out ist verwandt mit Depression. Manche bezeichnen sie als "Belastungsdepression". Eine wirksame Behandlung bezieht jedoch nicht nur diesen, sondern viele anderen Aspekte der Entstehung der Beschwerden mit ein. Analysiert werden Elemente der Persönlichkeit und Glaubenssätze der Betroffenen sowie das System, dessen Teil die Betroffenen sind und welches möglicherweise ausschlaggebend war, dass es zur Symptomatik kommen konnte.

Einen interessanten Beitrag zu Burn-out finden Sie hier: https://www.quarks.de/gesellschaft/psychologie/darum-ist-burnout-keine-krankheit/

Lebensentscheidungen, Lebenskrisen und Phasen der Trauer

In jedem menschlichen Leben gibt es zahlreiche Meilensteine oder "Life events", in der schwerwiegende und richtungsweisende Entscheidungen zu treffen sind, die stark mit der Psyche und der Persönlichkeit der Menschen zusammen hängen. Oft fehlt dann ein freier Blick auf eine hilfreiche, zielführende Lösung. Sei es bei der Wahl einer weiterführenden Schule, bei der Berufswahl oder bei der Wahl eines Studienfachs. Sei es bei der Entscheidung für oder gegen eine Beziehung, sei es bei Veränderungen in der beruflichen Laufbahn. Hier hilft ein Psychologischer Berater, die für den jeweiligen Menschen richtige Wahl zu treffen.

Genauso gibt es in jedem menschlichen Leben Krisen. Allerdings erlebt nicht jeder solche Situationen gleich. Einige Menschen sind "resilient" und können die Krisen als Chance nutzen - und haben die Kraft, sie selbst zu überwinden. Manchmal kann es jedoch auch vorkommen, dass die eigenen Möglichkeiten und Kräfte nicht ausreichen und dass externe Hilfe benötigt wird. Hier wird nach versteckten, verschütteten Ressourcen gesucht und es wird versucht, diese nach und nach freizusetzen - um anschließend aus der Krise sogar einen Gewinn ziehen zu können.

Und auch Trauer gibt es in jedem menschlichen Leben. Besonders hart treffen einen meist der Verlust der Eltern, des Partners/der Partnerin, der eigenen Kinder oder naher Freunde oder Verwandter. Es kann aber auch "nur" das geliebte Haustier sein. Oft mag es gelingen, nach einer "gesunden" Phase der Trauer wieder Freude und Lebensmut zu schöpfen. Manchmal scheint man jedoch in einer Phase der Dunkelheit und Traurigkeit stecken zu bleiben. Spätestens dann hilft ein erfahrener Therapeut dabei, wieder nach vorne zu blicken ohne den Blick nach hinten, in die Vergangenheit, zu verdrängen.
Schwerpunkte meiner Arbeit

Herzlich Willkommen in meiner Praxis für Psychotherapie und Psychologische Beratung